Du befindest dich hier >> Home  

47. Generalversammlung der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft eröffnet!

Im Mittelpunkt des Interesses stehen bei der 47. Generalversammlung in der Zeit vom 14. – 16. April gerade jene Themen, die in den vergangenen Wochen medial präsent waren und sich mit dem Zustand des Österreichischen Bundesheeres beschäftigten. Mit und Generalleutnant Christian  Segur-Cabanac konnten bereits für den ersten Sitzungstag zwei hochkarätige Vortragende gewonnen werden. General Entacher widerlegte in seinem Vortrag die in den Medien kolportierten negativen Aussagen bezüglich der mangelnden  Einsatzbereitschaft der Streitkräfte. „ Wir werden weiterhin fahren, weiterhin schießen und weiterhin ausbilden“: so der Generalstabschef. Die von der Bundesregierung beschlossenen Einsparungsmaßnahmen sind Fakt und die Armee ist dazu aufgerufen, Einsparungspotentiale zu finden ohne die Einsatzbereitschaft des Heeres zu vermindern. General Entacher skizzierte mehrere Ansatzpunkte um dieses Ziel zu erreichen.  Der General forderte die Anwesenden auf konstruktiv in den Streitkräften mitzuarbeiten. „Subjektives Krankreden in der gegenwärtigen Situation ist nicht nur kontraproduktiv sondern schadet auch dem Ansehen des Bundesheeres!“

Generalleutnant Segur-Cabanac als Leiter der Einsatzsektion verwies vor allem auf die Erfolge des Bundesheeres bei ihren gegenwärtigen und vergangen Einsätzen im In- und Ausland. Den Schwerpunkt seiner Ausführungen lag beim Thema Miliz. Dabei stellte er fest, dass Auslandseinsätze ohne die Miliz nicht durchführbar sind. Am Beispiel Golan stellte der General dar, dass zum Teil bis zu 70% der eingesetzten Kräfte Milizsoldaten sind. Zur Forderung der Miliz um modernes Gerät und Ausrüstung stellte er fest, dass der Zulauf bereits begonnen hat. Den Forderungen um ein Wehrdienstzeitmodell 5:1 erklärte er einen klare Absage: „ Es überwiegen die Nachteile gegenüber den Vorteilen und wir müssen vor allem auf die Freiwilligkeit unserer Miliz bauen. Nur so gelingt es uns, eine schlagkräftige Miliztruppe aufzubauen und zu erhalten!“
Für seine Verdienste um die Vereinigung der europäischen Unteroffiziere erhielt der Präsident der ÖUOG, Vizeleutnant Franz Hitzl die Ehrenmedaille der AESOR. Während seiner Amtstätigkeit in der AESOR wurden markante Schritte gesetzt.


Militärkommandant von NÖ als Gast bei der Generalversammlung!

Mit einem Vortrag des Militärkommandanten von NÖ, Generalmajor Mag. Prof. Hans Culik begann der zweite Tag der Generalversammlung der ÖUOG.
Das Thema: „MilKdoNÖ: zivil-militärische Zusammenarbeit“ erweckte bereits im Vorfeld reges Interesse der Delegierten. In einem überaus interessant gehaltenen Vortrag stellte der Militärkommandant sein innovatives System der Zusammenarbeit im Land NÖ vor. Gemeinsam mit den zivilen Partnern wurde eine Plattform geschaffen, die im Katastropheneinsatz eine Möglichkeit darstellt, militärische Ressourcen mit den zivilen zu verknüpfen. So werden zum Beispiel schwere Baumaschinen im Bedarfsfall von den Firmen für den Katastropheneinsatz zur Verfügung gestellt.
Ein weiterer Schwerpunkt war seine Sichtweise der Miliz vor allem in Niederösterreich. „ Ich halte nichts von in die Miliz gezwungenen Soldaten. Ich baue auf die Freiwilligkeit und der Erfolg in NÖ gibt mir recht!“

Im weiteren Verlauf legten der Bundesvorstand und die Bundesländer Rechenschaft über ihre Tätigkeiten im vergangenen Jahr vor. Es zeigt sich immer wieder, dass in allen Bereichen Unteroffiziere mit Hand und Herz für ihre Gemeinschaft freiwillig ihren Beitrag zu leisten.

47. Generalversammlung der ÖUOG dritter Tag!

Der dritte und somit letzte Tag schließt den Kreis der bisherigen Vorträge und Workshops der  47.Generalversammlung der ÖUOG.
Mit dem Thema „Der Vertrag von Lissabon und seine rechtlichen Auswirkungen auf das BMLVS“ wurde ein für die Delegierten überaus interessantes Thema behandelt. Mag. Christoph Moser legte eindrucksvoll die Entstehung des Vertragswerkes vor. Der Bogen des Vortrages spannte sich von den ressortrelevanten Bestimmungen über den reinen militärrechtlichen Bezug bis hin zu den unmittelbaren Konsequenzen. Die anschließende Diskussion mit dem stellvertretenden Leiter der Fremdlegislative im BMLVS trug wesentlich zum Verstehen dieses komplexen Vertragswerkes bei.
Die Reihe der Vortragenden schloss der Vertreter des Partners der ÖUOG, Gebietsdirektor Peter Krauss, mit einem Bericht über die Neuerungen der Helvetia Versicherungen ab. Kernthema war hier die versicherungstechnische Versorgung der Soldaten im Einsatz.
Vzlt Franz Hitzl nahm abschließend die Ehrungen verdienter Unteroffiziere in der europäischen Unteroffiziersvereinigung (AESOR) vor. Mit dem Ehrenzeichen in Silber wurden mit Vzlt Wohlkönig Othmar, Vzlt Buchbauer Maximilian und OStv Martin Christian drei beispielgebende Unteroffiziere geehrt.

Fotos dieser Veranstaltung finden Sie in unserer Fotogalerie!

Die Zeitung der UOG-NÖ mit der Extraausgabe "UOG Österreich tagte in Poysdorf", kann hier heruntergeladen werden!

       

       

      

  

       

      

  

       

     

           

        

       

  

      

       

  

   

  

  

   

   

 

  

 

  

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. April 2010 )