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Bevölkerung begeistert von Tag der offnen Tür

Hubschrauber, Radpanzer, Pioniergerät, Gefechtssimulatoren und unzählige andere Ausrüstungsgegenstände waren am Tag der offenen Tür der 6. Jägerbrigade in Absam am 17.Mai.2008 zu bestaunen. 3000 schaulustige Besucher nutzten die Gelegenheit sich über die Hochgebirgsbrigade des österreichischen Bundesheeres zu informieren.

Eingeleitet wurde diese Veranstaltung mit einem Festakt, der von der Militärmusik Tirol musikalisch umrahmt wurde. Für das festliche Bild sorgten eine Ehrenkompanie, gestellt durch das Vorbereitungssemester der Militärakademie, und die Bataillonsfahnen der fünf Bataillone der 6. Jägerbrigade sowie der die Fahnenabordnung der Tiroler Kaiserjäger.

Gezeigt wurde eine spektakuläre Vorführung zur Evakuierung von zivilen Personen durch Hubschrauber. Diese Vorführung wurde mit Unterstützung von vier Pandurpanzern und KIOP-Soldaten (KIOP =Kräfte für internationale Operationen) durchgeführt. Pioniergroßgerät, Gefechtsfahrzeuge, Hubschrauber, Haflingerpferde bis hin zur Logistik bildeten die einzelnen Stationen. Für die Kleinsten war ebenfalls bestens gesorgt: Haflingerreiten, Kletterturm, Seilrutsche udgl. sorgten für spannende Unterhaltung.

Der Kommandant der 6. Jägerbrigade, Brigadier Ernst Konzett begrüßte als Hausherr die anwesenden Ehrengäste, u.a. Abgeordneten zum Nationalrat DDr. Erwin Niederwieser, Nationalratsabgeordneten Herman Gahr, die Abgeordneten zum Tiroler Landtag Klaus Gasteiger und Anton Pertl, sowie den Absamer Bürgermeister  Arno Guggenbichler. Als militärisch Höchstanwesenden konnte er Generalmajor Mag. Dieter Heidecker, den stellvertretenden Kommandanten der Streitkräfte willkommen heißen.

Generalmajor Dieter Heidecker unterstrich die hohe Einsatzbereitschaft der 6. Jägerbrigade und sagte: „Wo Bundesheer drauf steht, soll auch Bundesheer drinnen sein. Die Transformation des österreichischen Bundesheeres ist eingeleitet. Die Modernisierung der Ausrüstung schreitet aber leider nur langsam voran.“

Arno Guggenbichler, der Absamer Bürgermeister stellte fest, dass jede Gemeinde ein Gesicht besitzen würde und zum Gesicht der Gemeinde Absam diese Kaserne gehöre. Nicht nur Arbeitsplätze werden durch die 6. Jägerbrigade geschaffen. Sie hat darüber hinaus bereits in zahlreichen Katastropheneinsätzen bewiesen, dass sie fähig ist, Hilfe für das Land zu leisten.

Die 6. Jägerbrigade, ist der westlichste Einsatzverband der Streitkräfte und damit die einzige „Gebirgsbrigade“ des Österreichischen Bundesheeres. Die fünf Bataillone dieser Brigade sind in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten stationiert.

Sie umfasst drei Hochgebirgs-Infanteriebataillone ein Stabsbataillon und ein Pionierbataillon. Die Soldaten und Soldatinnen der 6. Jägerbrigade leisten im Rahmen von Auslands- und Assistenzeinsätzen gemäß dem Motto „Schutz und Hilfe“ ihren Beitrag im Dienste Österreichs.

1956 wurde die „6. Gebirgsbrigade“ im neu aufgestellten Österreichischen Bundesheer gegründet, 1963 in 6. Jägerbrigade umbenannt und nach weiteren Reformen und Umgliederungen in die moderne 6. Jägerbrigade übergeleitet.

Der Presseoffizier/Militärkommando TIROL
Franz GATTER, Vizeleutnant
      
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