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Überschallflüge sind für Eurofighterpiloten Pflicht - Eurofighter fliegen Überschall


Vom 17. – 28. Mai 2010 finden im Rahmen des Pilotentrainings Überschallflüge mit dem Eurofighter statt. Einsatzraum ist das gesamte Bundesgebiet, ausgenommen Wien und Vorarlberg. Im Bundesland Tirol ist hauptsächlich der Bereich Osttirol von diesen Übungsflügen betroffen. Die genauen Flugrouten werden kurzfristig in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt.

Um den Lärmpegel möglichst gering zu halten, finden die Flüge in einer Höhe über 14.000 Meter statt und werden zwischen 08 Uhr bis 16 Uhr durchgeführt.

Das Fliegen im Überschallbereich erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Pilot, Radarleitoffizier und der zivilen Flugsicherung. Daher ist es nicht möglich, dieses Training am Simulator durchzuführen. Das Zieldarstellungsflugzeug, welches abzufangen und zu identifizieren ist, ist ebenfalls ein Eurofighter.

Bei Schönwetter wird man den Abfang vom Boden aus beobachten können. Der Eurofighter erreicht ohne Zuschaltung des Nachbrenners Überschall, max. Spitzengeschwindigkeit ist Mach 2 (~ 2.400 km/h).
Die Eurofighter fliegen pro Jahr etwa 70 „Priorität A“ – Einsätze. Meist werden dabei Flugzeuge die sich am Funk nicht melden abgefangen und identifiziert.

Weitere Hinweise zu den Überschallflügen finden Sie auf www.bundesheer.at.

Für Rückfragen betreffend der Überschallflüge steht Oberstleutnant Karl Krainer, Presseabteilung/Streitkräfteführungskommando, 0664/622 3008 zur Verfügung.
Kontakt im Militärkommando Tirol: Oberst Friedrich Scheibler, 0664/622 5304


Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit/Militärkommando TIROL  Raimund Lammer, Oberst