Eine Reise ins Land der Bayern (Besuch bei der Krieger – und Soldatenkameradschaft WENG) Vom 27 06 bis 28 06 09 war die Unteroffiziersgesellschaft zu Gast bei der Krieger – und Soldatenkameradschaft WENG (KSK) anlässlich ihres hundertjährigen Bestehens und einer damit verbundenen Fahnenweihe. WENG ist ein kleiner Ort ca. 23 Km nordöstlich von LANDSHUT gelegen. Als wir am Samstag ankamen und den netten kleinen Ort (ca. 1500 Einwohner) sahen hatten wir keine Vorstellung davon, was sich hier in den nächsten 24 Stunden abspielen wird. Gleich nach unserer Ankunft wurden wir den Wengenern vorgestellt und zwar im Haus der Fahnenmutter, wo wir uns einmal bei einem Essen stärkten. Im Anschluss wurden uns unsere Unterkünfte zugeteilt. Wir waren privat untergebracht und wurden von unseren Gastgebern vom Anfang an sehr herzlich aufgenommen. Gleich im Anschluss fand eine würdige Gedenkfeier anlässlich des hundertsten Geburtstages der KSK mit Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal statt, bei der von allen Ansprachehaltenden betont wurde, dass in dieser Gedenkfeier nicht der Krieg verherrlicht werden soll, sondern der Opfer beider Weltkriege gedacht wird. Danach wurde im Festzelt ein Heimatabend ausgerichtet und bei Musik, Bier und Tanz fand der Abend um ca. 0100 Uhr (für mich und meine Frau) einen netten Ausklang. Doch um 0500 Uhr wurden wir erst durch Kanonendonner (Salutschießen) im Anschuss durch die Kirchenglocken und um halb sechs durch eine Blaskapelle bereits wieder geweckt und wir machten uns fertig auf das original bayrische „Weißwurstfrühstück“. Danach wurde wieder marschiert. Insgesamt hatten sich 71! Fahnenabordnungen und 6- 10 Musikkapellen zusammengefunden, welche am Sportplatz Aufstellung nahmen. So wurden in mehreren Marschblöcken jeweils immer eine Musikkapelle und mehrere Fahnenabordnungen zusammengefasst und es begann ein Vorbeimarsch durch den gesamten Ort mit anschließender Messe und Fahnenweihe im Freien welche vor der Kirche abgehalten wurde, da die vielen Leute in der Kirche keinen Platz gefunden hätten. Danach ging es wieder ins Festzelt zu Mittagessen. Nach dem Mittagessen wiederholte sich der Marsch durch den Ort. Zu Abschluss der Veranstaltung wurden im Festzelt noch Gastgeschenke ausgetauscht und wir traten wieder unseren Heimweg an. Abschließen muss ich feststellen, dass ich vergleichbares in Österreich noch nicht gesehen habe. Wir bedanken uns noch einmal bei allen Wengenern für die Einladung und für die nette und freundliche Art wie wir empfangen und aufgenommen wurden. Bericht: Vzlt KRICKL Anton |